Heidelberg/Stuttgart: Noch Lücken beim Erfassen junger Flüchtlinge

– Beim Erfassen von jungen unbegleiteten Flüchtlingen gibt es im Südwesten noch Lücken. Das geht aus einer
Abfrage des Innenministeriums bei Jugendämtern und Ausländerbehörden hervor. Demnach waren 70 unbegleitete minderjährige Ausländer (Uma) in Baden-Württemberg zum Stichtag im Mai nicht erkennungsdienstlich behandelt. Gründe waren demnach, dass die Heranwachsenden im Gefängnis saßen oder neu in der Zuständigkeit einer Behörde waren. Um Lücken zu verhindern, sollen neu ankommende Flüchtlinge, die sich als minderjährig bezeichnen, künftig zentral im Ankunftszentrum in Heidelberg erfasst werden. Verweigern die Betroffenen die Untersuchungen, sollen sie automatisch als volljährig gelten. dpa/feh