Heidelberg: Tarifkonflikt Unikliniken – Protestkundgebung zur Aufsichtsratssitzung

ver.di ruft die Beschäftigten der Uniklinik Heidelberg heute Nachmittag zu einer Protestkundgebung vor dem Aufsichtsrat auf. Die Kundgebung findet statt, den zeitgleich geplanten zweitägigen Warnstreik hatte die Gewerkschaft aufgrund der Grippewelle in der Region und des hohen Krankenstandes bei den Beschäftigten auf den 22. und 23.März verschoben. Aktuell müssen laut ver.di viele Mitarbeiterinnen in Heidelberg unter Bedingungen arbeiten, die einer Notbesetzung gleichen. „In dieser Ausnahmesituation hätte der Arbeitgeber die Chance gehabt zu zeigen, dass ihm an einem echten Ausfallmanagement zur dringend notwendigen Entlastung der Beschäftigten gelegen ist. Aber er hat stattdessen sofort das Programm mit geplanten Eingriffen hochgefahren, nachdem wir die Verschiebung des Streiks bekannt gegeben hatten, das macht die Beschäftigten sehr wütend!“, so die Gewerkschaftssekretärin Monika Neuner. Zur Kundgebung, die nun in der Freizeit der Beschäftigten stattfindet, erwartet ver.di rund 100-200 Beschäftigte. Neben Mitgliedern der ver.di-Verhandlungskommission melden sich auch Beschäftigte zu Wort. (cal)