Heidelberg: Tod des vierjährigen Jungen war ein Unglück

Polizei und Staatsanwaltschaft haben noch einmal bestätigt, dass es beim Todesfall des vierjährigen Jungen in Heidelberg um ein Unglück handelt.

Der Junge war am Sonntag in einem Gartenpool im Stadtteil Wieblingen ertrunken. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass kein Fremdverschulden oder eine unsachgemäße Absicherung des Pools vorgelegen hätten. Den Feststellungen der Kriminaltechnik zufolge sei der Junge über einen Holzzaun geklettert, den der Eigentümer des Grundstücks um den Pool errichtet hatte. Auf der Metallleiter des Schwimmbeckens sei er ausgerutscht und ins Wasser gestürzt.

Der Junge hatte am Sonntag unbemerkt das Haus verlassen, um draußen zu spielen. Er ging dann aufs Nachbargrundstück, wo sich auch der Pool befindet. Nachdem die Familie bemerkt hatte, dass das Kind nicht da war, suchte sie etwa eine Stunde nach ihm, bevor sie es leblos im Wasser fand. Die Familie aus Saudi-Arabien ist inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrt. Der Vierjährige war zusammen mit seinen Eltern und zwei älteren Geschwistern Anfang 2014 aus Saudi-Arabien nach Heidelberg gekommen, wo eines der Kinder in der Universitätsklinik Heidelberg fachmedizinisch behandelt wurde. (pol/rk)