Heidelberg: Trotz Bluttest-Affäre mehr Patientinnen in Frauenklinik

Die wegen der Bluttest-Affäre in die Kritik geratene Heidelberger Universitätsfrauenklinik muss trotz negativer Schlagzeilen keinen Rückgang an Patientinnen hinnehmen. In der stationären Patientenversorgung stieg die Zahl der Behandlungen den Angaben zufolge von 7212 im Jahr 2018 auf 7343 im vergangenen Jahr. Die Zahl der Operationen wuchs ebenfalls – von 3200 auf 3245. Der Leiter der Frauenklinik, Christof Sohn, steht unter Beschuss, weil er vor einem Jahr einen Bluttest für Brustkrebs anküdigte. Damit sei er zu früh an die Öffentlichkeit gegangen und habe unerfüllbare Hoffnungen geschürt, sagen die Kritiker. (mho/dpa)