Heidelberg: Umzug des Ankunftszentrums für Flüchtlinge nach Mannheim wird wahrscheinlicher – Pläne sollen bis Ende des Jahres fertig sein – Innenminister Strobl im RNF-Interview

Die Pläne für einen Umzug des Ankunftszentrums für Flüchtlinge von Heidelberg nach Mannheim verdichten sich. Im Interview mit dem Rhein-Neckar Fernsehen sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU), dass bis Jahresende sowohl noch ein „Ausstiegsszenario“ für die Verlegung weg von Heidelberg als auch für die Ansiedlung in Mannheim spruchreif werden sollen: „Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr noch zu belastbaren Ergebnissen kommen.“ Erst in dieser Woche habe er mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz in Mannheim unter anderem darüber gesprochen. In Mannheim käme mehr als ein Standort in Frage. Die Alternativen würden jetzt geprüft. Endgültig entschieden sei noch nichts.

Auch mit der Stadt Heidelberg stehe er in engem Kontakt, so Strobl. Die Verlegung des Ankunftszentrums ist nötig, weil die Stadt das Gelände des ehemaligen Patrick-Henry-Village, das das Zentrum derzeit beherbergt, zu einer Smart City entwickeln will. Diesen Prozess wolle das Land intensiv unterstützen, sagte Strobl bei einer Veranstaltung der CDU Heidelberg zum Thema Digitalisierung am Freitag Abend.

Der Video-Beitrag zu diesem Thema mit den Aussagen von Innenminister Thomas Strobl ist jetzt in der RNF-Mediathek abrufbar.