Heidelberg: US-Steuerreform belastet Heideldruck

Die US-Steuerreform belastet das Ergebnis der Heidelberger Druckmaschinen. Das Unternehmen kann einer Mitteilung zufolge hohe Verlustvorträge einer US-Tochter nicht mehr in bisheriger Höhe geltend machen. Das bedeute eine einmalige Belastung von rund 25 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr. Statt eines moderaten Gewinnanstiegs erwartet Heideldruck nun ein Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert von 36 Millionen Euro. Mittelfristig könnte die geringere Körperschaftssteuer in den USA das Geschäft aber beleben: Heideldruck geht davon aus, dass sich die bestehende Investitions-Zurückhaltung auflösen wird. Außerdem muss das Unternehmen künftig in den USA weniger Steuern zahlen. /mf