Heidelberg: Videoüberwachung Thema im Gemeinderat

Wegweisende Entscheidungen stehen auf der Tagesordnung des Heidelberger Gemeinderates: Das Gremium entscheidet über eine Videoüberwachung auf dem Bismarckplatz und dem Willy-Brandt-Platz. Die Verwaltung sieht für die Einrichtung der Kameras außerplamäßige Ausgaben von 122.000 Euro vor. Beide Plätze seien Kriminalitätsschwerpunkte, heißt es zur Begründung. Die Zahl der Straftaten sei dort deutlich höher als in anderen Gebieten. Das zeige die Kriminalstatistik. Zum anderen habe trotz verstärkter Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl der Bürger abgenommen. Des weiteren soll der Gemeinderat einen Architekturwettbewerb für das neue Kongresszentrum ausloben, um einen herausragenden Entwurf für das lang diskutierte Städtebauprojekt zu finden. (mf)