Heidelberg: Waldbrand in der „Walpurgisnacht“ vorsätzlich gelegt

Der Waldbrand in Heidelberg in der Nacht zum ersten Mai wurde offenbar vorsätzlich gelegt. Das teilt die Polizei mit. Das Feuer hatte rund 3.500 Quadratmeter Wald in Mitleidenschaft gezogen. Zeugen hatten zwei Verdächtige dabei beobachtet, wie sie am Bismarcksäulenweg, unweit der
Fuchsrondell-Hütte versuchten, mit Fackeln ein Gebüsch zu entzünden. Wie die Ermittlungen der Brandexperten ergaben, brach das Feuer, das schließlich zu dem verheerenden Brand führte, exakt an diesem Gebüsch aus. Bei den beiden Verdächtigen soll es sich um zwei etwa 25 Jahre alte Männer handeln. Der eine soll laut Polizei einen Turban, der andere einen Indiana Jones-Hut getragen haben. (mj)