Heidelberg: Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

Mit Warnstreiks vor allem in Baden wollen Angestellte der Länder am Mittwoch ihre Forderungen im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes weiter untermauern. Die Streikenden aus dem Rhein-Neckar-Gebiet treffen sich um 11.00 Uhr für eine Kundgebung in Heidelberg. Aufgerufen zum Streik sind der Gewerkschaft Verdi zufolge etwa Angestellte aus dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in
Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis) sowie von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Einen Warnstreik soll es auch an der Hochschule Aalen geben. Am Dienstag hatten in der Bodenseeregion
zahlreiche Angestellte ihre Arbeit niedergelegt.
An einer ersten Streikwelle am Dienstag beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaften vor allem angestellte Lehrer in mehreren Bundesländern. Im Südwesten sollen Pädagogen aber erst in der
kommenden Woche die Arbeit niederlegen.
Die Gewerkschaft Verdi fordert für die 800 0000 Tarifangestellten, darunter 120 000 aus dem Südwesten, 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro monatlich. Das Land hat auf Basis von 2014 eine Steigerung von 1,8 Prozent einkalkuliert. Am 16. und 17. März soll es weitere Tarifgespräche geben.(dpa/lsw)