Heidelberg: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma übt Kritik an Reinhold Gall

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma mit Sitz in Heidelberg kritisiert  die Haltung des baden-württembergischen Innenministers zu den NSU-Ermittlungen. Wie Zentralratsvorsitzender Romani Rose mitteilt, könne es nicht sein, dass Reinhold Gall nach den festgestellten rassistischen Aktenvermerken zu dem Polizistenmord in Heilbronn seinen Behörden lediglich erklärt, dass „in herausragenden Fällen nichts unversucht bleiben. Rose sieht darin einen Freibrief für rassistische Ermittlungsstrategien. Im Fall des Polizistenmordes führten Auskünfte von Polizei und Staatsanwaltschaft über längere Zeit dazu, dass in der Öffentlichkeit von „Ermittlungen im Zigeunermilieu“ und bei „Sinti-Clans“ gesprochen wurde.