Herxheim: Kein juristisches Nachspiel für ehemaligen Bürgermeister wegen Äußerungen über „Hitler-Glocke“

Umstrittene Äußerungen über die sogenannte Hitler-Glocke von Herxheim am Berg und über den Nationalsozialismus haben für den ehemaligen Bürgermeister kein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal wird keine Ermittlungen gegen den Mann einleiten, der von einem Bürger angezeigt worden war. Auch gegen den Pfarrer des Ortes und einen anderen Bürger werde wegen ihrer Äußerungen nicht ermittelt, teilte die Behörde mit. Der ehemalige Bürgermeister, damals noch im Amt, hatte in einem Beitrag des ARD-Magazins „Kontraste“ unter anderem gesagt, man sei stolz auf die Glocke, davon gebe es deutschlandweit nur drei Exemplare. Der von 1934 stammende Klangkörper trägt ein Hakenkreuz und die Aufschrift „Alles fuer’s Vaterland Adolf Hitler“. Ein Bürger hatte ihn daraufhin wegen Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt und dies später auf die anderen beiden ausgeweitet. (asc)