Hessen: Ministerpräsident appelliert an die Vernunft der Bürger

Hessen befürwortet einen zweiten harten Shutdown. Dass dieser erst am Mittwoch beginne sei in Ordnung, so Ministerpräsident Bouffier. Immerhin müsse man den Geschäften noch etwas  Zeit geben sich auf die neue Situation einzustellen. Auch in Hessen wird die Präsenzpflicht an Schulen in der kommenden Woche aufgehoben. Dies sei eine bessere Regelung als eine Notbetreuung. Die Schulen seien ohnehin nicht der Ort des Infektionsgeschehens hatte die hessische Landesregierung erst kürzlich festgestellt. Dies habe eine aktuelle Untersuchung des Gesundheitsamtes im Odenwaldkreis ergeben. Bouffier appellierte an die Vernunft der Bürger, die Kontakte zu beschränken. Speziell an Weihachten sollen die Kontaktbesschränkungen nicht gesondert durch die Polizei überwacht werden. Er könne sich nicht vorstellen, dass die Polizei unter dem Baum Verordnungen durchsetze, so Bouffier. (mpf)