Hockenheim: Brand in Flüchtlings-Unterkunft – Polizei richtet Ermittlungsgruppe ein

In der Nacht auf Donnerstag brannte es im Technikraum der Anschlussunterkunft für Flüchtlinge im Pfälzer Ring. Ein Bewohner hatte laut Polizeibericht gegen 00.20 Uhr das Feuer bemerkt und die Rettungskräfte verständigt. Die Feuerwehr war mit rund 25 Mann im Einsatz und löschte das Feuer, bevor es sich weiter ausbreiten konnte. Über die Höhe des Sachschadens ist noch nichts bekannt. Alle 45 unterbrachten Personen konnten rechtzeitig das Gebäude verlassen. Mittlerweile konnten alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Kriminalpolizei richtete noch im Laufe des Donnerstags eine rund 20-köpfige Ermittlungsgruppe „Hockenheim“ ein. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge dürfte eine vorsätzliche Brandstiftung vorliegen. Ein bislang unbekannter Täter war den Angaben zufolge von außen über ein Fenster in den Technikraum eingedrungen und hatte eine dort gelagerte Matratze entzündet. Bereits rund eine halbe Stunde zuvor hatte ein Unbekannter im Waschraum ein Bettlaken entzündet. Bewohner hatten das kleine Feuer selbst gelöscht. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund liegen derzeit nicht vor.(pol/mf)