Hockey: Mannheim scheitert im Viertelfinale – Nord-Teams zu stark

Die Endrunde um die Deutsche Hallenhockeymeisterschaft findet ohne Mannheimer Beteiligung statt. Im Viertelfinale scheiterten beide Teams des Mannheimer HC und auch die Herren des TSV Mannheim. Der TSV als Erster der Bundesliga-Gruppe Süd unterlag in der Primus Valor-Arena unterm Fernmeldeturm dem favorisierten Nord-Zweiten UHC Hamburg mit 4:7 (1:3).  Der Mannheimer HC verlor auswärts beim Nord-Gruppensieger Club an der Alster mit 4:6 (1:1). Die Entscheidung fiel in den letzten fünf Minuten, als die Gastgeber aus der Hansestadt beim Stand von 4:4 auf 6:4 davonzogen. Auch die Damen, ohne Verlustpunkt durch die Gruppenphase gekommen und Klassenprimus Süd, hatten das Nachsehen gegen einen Club aus Hamburg. In der Neuauflage des letztjährigen Halbfinales unterlagen die MHC-Ladies Harvestehude vor eigenem Publikum mit 2:7 (1:4). Die Gastgeberinnen hatten zwar mehr Ballbesitz, liefen aber immer wieder in Konter. Trainer Philipp Stahr: „Heute hat man gesehen, was zu einem Topteam fehlt“. Das Final4 um die Deutsche Meisterschaft der Damen und Herren wird kommende Woche in Stuttgart ausgespielt. (nl/wg)