Ilvesheim: Fuchsfamilie offenbar ausgezogen

So wie es aussieht, hat sich der Streit um die Fuchsfamilie in einer Kinderkrippe in Ilvesheim von selbst erledigt. Wie Bürgermeister Andreas Metz bestätigte, hat eine Begehung gestern ergeben, dass die Tiere den Bau offenbar verlassen haben. Ein Jäger, der als Experte für Füchse gilt und vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis beauftragt wurde, hat keinen frischen Kot und auch keinen Geruch mehr festgestellt. Mit Wildtierkameras soll diese Einschätzung nun bestätigt werden. Ursprünglich war geplant, die fünf Tiere zu fangen und zu töten. Das löste einen Sturm der Entrüstung aus, der so weit ging, dass Mitarbeiter der Krippe und des Ordnungsamts per Mail und auf Facebook bedroht wurden. Unter anderem wegen dieser Nachrichten sei die Krippe für diese Woche auch geschlossen worden, so Bürgermeister Metz. Außerdem werden die Gemeinde und der Träger der Krippe Anzeige gegen die Absender erstatten. (asc)