Junge Union: Kritik an Nikolas Löbel

Das Liebäugeln von JU-Landeschef Nikolas Löbel mit einer schwarz-grünen Koalition nach der Landtagswahl 2016 hat Unmut in der CDU-Jugendorganisation ausgelöst. 16 Kreisvorsitzende kritisierten in einem Brief an den Landesvorstand die Aussagen, die einen „Paradigmenwechsel“ einläuteten. Nikolas Löbel hatte in der Presse gesagt, Schwarz-Grün dürfe kein Denkverbot mehr sein. Eine Positionierung solcher Tragweite muss nach Ansicht der JU-Kreisvorsitzenden zunächst diskutiert und im Landesausschuss beschlossen werden. Denn die Grünen im Südwesten bildeten ein Gegenmodell zur CDU, hieß es mit Blick auf Verkehrspolitik und Bildungsfragen. Es müsse Ziel bleiben, 2016 wieder in Regierungsverantwortung zu kommen, bestenfalls durch eine absolute Mehrheit. dpa/feh