Kaiserslautern: 1. FC Kaiserslautern will Mitgliederversammlung vorziehen

Der Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern will keine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, um die Geschehnisse der vergangenen Monate rund um die Investorenfrage aufzuarbeiten. Stattdessen soll die reguläre Jahreshauptversammlung, die ursprünglich im Dezember stattfinden sollte, bereits im September abgehalten werden. Dies ergab eine Sitzung des Vereinsrates. Allerdings muss der FCK noch Satzungsfragen klären, da diese Versammlungen eigentlich zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember stattfinden müssen. Damit sollen die Kosten von rund 80 000 Euro für eine zweite Sitzung gespart werden, die gewünschte Aufarbeitung interner Vorgänge jedoch zeitnah gewährleistet sein. Zudem soll im August ein sogenanntes Mitgliederforum stattfinden, bei dem die Funktionäre aus Geschäftsführung und Beirat Fragen der Clubmitglieder beantworten. Die Suche nach einem Investor für den finanziell angeschlagenen Traditionsverein sorgte in der Pfalz seit Monaten für Unruhe. Am 16. Mai hatte sich Lautern für die Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Flavio Becca und gegen das Angebot einer regionalen Investorengruppe entschieden. (dpa/cal)