Kaiserslautern: 1. FCK mit großen Personalsorgen zum Derby nach Saarbrücken

Mit großen Personalsorgen fährt der 1. FC Kaiserslautern zum Südwestderby am Sonntag (14.00 Uhr) beim Tabellenführer 1. FC Saarbrücken. Neben fünf Langzeitverletzten fehlt dem Fußball-Drittligisten verletzungsbedingt auch Außenverteidiger Philipp Hercher. Kapitän Carlo Sickinger ist nach einer muskulären Verletzung noch nicht zurück im Mannschaftstraining und fällt wahrscheinlich ebenfalls aus. Die Einsätze der Mittelfeldspieler Hikmet Ciftci und Hendrick Zuck (beide Prellungen) seien «sehr fraglich», sagte FCK-Trainer Jeff Saibene am Freitag. Unabhängig davon ist sich Saibene der Wichtigkeit des Duells mit dem FCS bewusst: «Das ist ein heißes Spiel, es ist ein Derby. Saarbrücken ist momentan die beste Mannschaft der Liga. Wir haben aber auch seit fünf Spielen nicht verloren und fahren mit Selbstvertrauen dorthin», sagte der 52-jährige Luxemburger. «Für uns ist es ein großer Anreiz, dort dagegen zu halten. Wir sind sicher nicht chancenlos.» Etwas betrübt zeigte sich der Chefcoach darüber, dass die Partie im Saarbrücker Ludwigsparkstadion wegen der Corona-Pandemie erneut ohne Fans stattfinden muss. «Manchmal denkt man schon: Wie schön wäre das, wenn am Sonntag in Saarbrücken tausende FCK-Fans dabei wären. Ich hoffe sehr, dass ich das im Frühling hier bei den Heimspielen erleben darf. Das ist natürlich schon auch für mich als Trainer ein großer Traum», sagte Saibene. Die beiden Gründungsmitglieder der Bundesliga treffen erstmals seit der Saison 1992/93 in einem Punktspiel aufeinander. (dpa/kwi)