Kaiserslautern: Mit breitem Kreuz am Mittwoch gegen Union Berlin

Verdaut hat Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern die erste Saisonniederlage beim 1:2 am vergangenen Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth. Trainer Kosta Runjaic sieht den eingeschlagenen Weg mit vielen jungen Spieler bestätigt. Mit der Teamleistung war der FCK-Coach recht zufrieden und er ist optimistisch, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

Die wiederentdeckte Heimstärke soll an diesem Mittwoch (17.30 Uhr) Union Berlin zu spüren bekommen. Bei der Verteidigung des Platzes in der Spitzengruppe hilft die zurückgewonnene Heimstärke. Auswärts blieben die Lauterer bisher sieglos. Man habe sich in Fürth sehr gut verkauft. „Umso schmerzlicher war die Niederlage“, meinte Sportdirektor Markus Schupp. Die drei Heimsiege gegen 1860 München (3:2), Braunschweig (2:1) und den FSV Frankfurt (1:0) gaben Selbstvertrauen.

Gegen Union Berlin wollen die Pfälzer nachlegen. „Wir vertrauen unserem jungen Team, das mit viel Engagement ins Spiel geht“, sagte Runjaic, der um die erfahrenen Markus Karl (28), Karim Matmour (29) und Srdjan Lakic (30) eine begeisterungsfähige „Jugendtruppe“ formiert hat. Der 1. FC Union Berlin nötigt den Lauterern mit seinem unerwarteten 2:1-Erfolg gegen den bis dahin unbesiegten Tabellenzweiten RB Leipzig jedoch viel Respekt ab. „Die Mannschaft ist besser, als es ihr 14. Platz aussagt“, gibt sich Matmour keinen Illusionen hin, dass es die Lauterer gegen die Berliner mit einem Spaziergang zu tun hätten. „Wir gehen mit der richtigen Einstellung ins Spiel“, betonte Runjaic.

In Fabian Schönheim, Benjamin Köhler und Adam Nemec gehören auch drei Ex-Lauterer dem Berliner Kader an. Trotz des ungünstigen Spieltermins erwartet der FCK mehr als 30 000 Zuschauer. Die Berliner kommen zum vierten Mal in die Pfalz, wo sie zweimal Unentschieden spielten und in der vergangenen Saison mit 0:3 klar verloren. (lrs)