Karlsruhe: Karlsruher SC siegt klar im nordbadischen Derby gegen Sandhausen

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat dasnordbadische Derby gegen den SV Sandhausen dank einer starken Schlussphase souverän gewonnen. Vor 13 405 Zuschauern setzte sich der KSC am frühen Montagabend mit 3:0 (0:0) durch. KSC-Stürmer Dimitris Diamantakos erzielte in einer Partie mit bis dahin wenigen Chancen und wenig Tempo das erste Tor (68. Minute). Grischa Prömel (84.) und wieder Diamantakos (88.) erhöhten.
Karlsruhe war die aktivere Mannschaft, Sandhausen verteidigte in seinem ersten frühen Montagsspiel in der Zweiten Liga bis zu den Gegentoren effektiv.
Durch den Sieg stieg Karlsruhe auf den siebten Platz der Tabelle, Sandhausen blieb Zwölfter. Zwei Spieltage vor Saisonende haben beide Teams den Klassenerhalt sicher, können aber nicht mehr aufsteigen.
Trotz der sicheren Ausgangslage beider Teams entwickelte sich kein unterhaltsames Spiel. „Ich glaube, dass die Luft etwas raus ist“, sagte KSC-Trainer Markus Kauczinski. „Beide Mannschaften mussten hart kämpfen, um die Punkte zu bekommen“.
Vor allem in der ersten Halbzeit gab es kaum gefährliche Torszenen.
„Es war ein 0:0-Spiel bis dahin“, sagte Sandhausens Torwart Marco Knaller. „Dann haben wir Geschenke verteilt.“ SVS-Mittelfeldspieler Stefan Kulovits fand sein Team in der zweiten Hälfte „zu passiv“. Er glaube aber nicht, dass dies mit dem bereits gesicherten Klassenerhalt zu tun habe.
Ob die Leistungssteigerung des KSC in den letzten 30 Minuten an den zurückgekehrten Fans lag, konnte Coach Kauczinski nicht sagen. Aber es mache „mehr Spaß“, wenn sie dabei sind. „Es war eine komische Situation. Man hat jedes Wort gehört“, sagte er.(dpa)