Karlsruhe/Schwetzingen: „Druide“ erneut im Fokus der Justiz

Ein als „Druide“ bekannt gewordener Mann aus Schwetzingen steht erneut im Fokus der Staatsanwaltschaft. Der 68-Jährige soll in einem russischen sozialen Netzwerk zum Mord an politischen Gegnern aufgerufen haben. Der Mann gilt als Rechtsextremist. Bereits 2017 ermittelte die Bundesanwaltschaft gegen ihn und fünf mutmaßliche Komplizen wegen Terrorverdachts. Der ließ sich allerdings nicht belegen. Inzwischen erhob die Staatsanwaltschaft den selbst ernannten Druiden beim Landgericht Mannheime eine Anklage wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Volksverhetzung. (mho/dpa)