Klingenmünster: Polizisten schießen Patienten der forensischen Psychiatrie ins Bein – 51-Jähriger hatte laut Polizei mit einem Messer gedroht – Keine Lebensgefahr

Polizeibeamte haben am Freitag Abend einem Patienten des Maßregelvollzugs im Pfalzklinikum Klingenmünster ins Bein geschossen. Wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz in einer Pressemitteilung schreibt, hatte sich der 51-Jährige geweigert, dem Klinikpersonal ein Besteckmesser zurückzugeben. Die Pflegekräfte riefen die Polizei. Der 51-Jährige sei mit dem Messer auf die Beamten zugegangen, woraufhin diese die Waffe gezogen und geschossen hätten. Lebensgefahr habe bei dem Getroffenen zu keinem Zeitpunkt bestanden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein 58 Jahre alter Polizist erlitt ein Knalltrauma. Er konnte den Dienst nicht fortsetzen. Die Kriminaldirektion des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und die Staatsanwaltschaft ermitteln in dem Fall. (rk/pol)