Koblenz: Mündliche Verhandlung um Bau von zweiter Brücke bei Wörth begonnen

Im Streit um den Bau einer Rheinbrücke hat vor dem Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz am Mittwoch der Prozess
begonnen. Die mündliche Verhandlung sei am Morgen wie geplant eröffnet worden, sagte ein Justizsprecher in Koblenz. Möglich sei, dass die Verhandlung an diesem Donnerstag fortgesetzt werde. Der Streit dreht sich um eine mögliche zweite Rheinbrücke zwischen dem rheinland-pfälzischen Wörth und Karlsruhe in Baden-Württemberg. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat gegen den Neubau geklagt: Schutzgebiete und seltene Tierarten könnten leiden. Die in Koblenz verhandelte Klage richtet sich gegen den Planfeststellungsbeschluss des Landesbetriebs Mobilität zum rheinland-pfälzischen Teil des Projekts. Dieser umfasst rund 3,7 Kilometer der B293 von der Anschlussstelle der B9 bei Wörth bis zur
baden-württembergischen Landesgrenze in der Strommitte.(mf/lrs)