Kreis Bergstraße: 460 Kindeswohlgefährdungen im vergangenen Jahr gemeldet

Beim Kreisjugendamt in Heppenheim sind im vergangenen Jahr 460 Hinweise auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung eingegangen. Das sind 30 Hinweise mehr als 2019. Das teilt der Kreis Bergstraße mit. Elf Prozent davon waren ernste, oft akute Fälle. Zu solchen zählen etwa körperliche Misshandlungen, Vernachlässigungen sowie psychische und sexuelle Gewalt. In weiteren rund 40 Prozent der Fälle war Unterstützung durch das Jugendamt nötig. Da greift der sogenannte „Soziale Rettungsring“. Dieser soll Familien helfen, den Alltag zu organisieren und sie praktisch unterstützen. (asc)