Kreis Bergstrasse: Kuriositäten vor den Kommunalwahlen

 

In Hessen stehen morgen Kommunalwahlen auf der Tagesordnung. Im Landkreis Bergstraße sind 213000 Männer und Frauen zum Urnengang aufgerufen. Dass es schon im Vorfeld zu Kuriositäten und Pannen kommen kann, beschreibt  die Nachrichtenagentur dpa in folgendem Korrespondentenbericht: Schon vor der eigentlichen Stimmabgabe hat es bei den hessischen Kommunalwahlen erste Pannen gegeben. Es scheint für die Parteien mancherorts gar nicht so einfach zu sein, alle Bewerber mit korrektem Vornamen und Wohnort anzumelden. Auch in der Verwaltung passieren Fehler – kein Wunder bei der großen Anzahl von Bewerbern. Bei einer Stimmzettel-Panne vor der Kreistagswahl im Kreis Bergstraße erwischt es die FDP. Die Partei hatte laut Kreisverwaltung bei ihrer Liste in gleich vier Fällen den Wohnort der Kandidaten nicht richtig angegeben. Zwei andere Parteien patzten jeweils bei einem Namen. 180 000 Stimmzettel müssen neu gedruckt werden, das kostet rund 16 000 Euro. Die per Briefwahl abgegebenen Stimmen bleiben gültig. In Darmstadt kandidieren zwei hauptamtliche Magistratsmitglieder für die CDU. Die Partei erhofft sich laut einem Bericht des „Darmstädter Echos“ von der Bekanntheit der beiden mehr Stimmen. Würden sie das Mandat annehmen, müssten sie ihren hauptamtlichen Posten abgeben. So sieht es die Hessische Gemeindeordnung vor. Eine Wählertäuschung kann die CDU nicht erkennen. Den Bürgern sei schließlich bekannt, dass hauptamtliche Magistratsmitglieder nicht ins Stadtparlament einziehen können. (dpa)