KSC und FCK vor Derby: „Kein Platz für Hasstiraden“

Nach den wilden Fan-Prügeleien vom Oktober spielen der Karlsruher SC und der 1. FC Kaiserslautern quasi auf Bewährung in der 2. Liga. Falls es im Derby der Aufstiegskandidaten am Sonntag wieder kracht, drohen den Rivalen massive Strafen des DFB-Sportgerichts. Polizei und die Verantwortlichen der Clubs rufen zu einem friedlichen Spiel auf, dabei bietet das Südwest-Derby zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern sportlich schon genügend Zündstoff. Nach den Krawallen im Hinspiel fürchten die beiden Aufstiegskandidaten der 2. Fußball-Bundesliga für Sonntag  erneut Ausschreitungen zwischen den verfeindeten Fanlagern. Über die Zahl der Sicherheitskräfte macht die Polizei keine Angaben, die Partie im mit 27 000 Zuschauern wohl ausverkauften Wildparkstadion ist jedoch – wie so oft in der Vergangenheit- ein Hochrisiko-Spiel. In der Hinrunde wurde das damalige Motto „Rivalität ohne Gewalt“ ad absurdum geführt: Nach dem 2:0-Sieg der Pfälzer
durchbrachen etwa 100 teils vermummte KSC-Anhänger mehrere Absperrungen und gerieten mit gegnerischen Fans aneinander. Bei der Prügelei wurden sechs Ordner und je sechs Anhänger beider Seiten verletzt. dpa/feh