Lachen-Speyerdorf: Erster Fallschirmsprung ging daneben – Landung in Baum

Dieser Erstsprung ging ins Abseits: In einer Baumspitze und nicht auf dem nahen Flugplatz Lachen-Speyerdorf endete am Samstag der erste Freifall eines Fallschirmspringers. Frischer Wind brachte ihn vom geplanten Kurs ab. Bei der Landung im Wald blieb er in gut 15 Meter Höhe in einem Baum hängen und konnte sich nicht selbst befreien. Da in dem schwer zugänglichen Gelände auch keine Feuerwehr-Drehleiter eingesetzt werden konnte, wurden die Höhenretter der Mannheimer Berufsfeuerwehr als Überlandhilfe in die Pfalz gerufen. Doch auch diese Spezialisten mussten zunächst eine komplizierte Seilkonstruktion bauen, um von benachbarten Bäumen aus an den Verunglückten heranzukommen. Nach sechs Stunden konnte er dann endlich auf sicheren Boden gebracht werden. Unterkühlt, mit ein paar Schrammen, aber sichtlich dankbar und erleichtert wurde er ärztlich untersucht – der vorsorglich angeforderte Rettungshubschrauber könnte ohne den Fallschirmspringer zurückfliegen. (asc/BS)