Landau / Gemersheim: Land stimmt Vorschlag der Landräte und des Oberbürgermeisters zur Impfpriorisierung zu.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste in der Südpfalz können sich künftig wie anderes medizinisches Personal priorisiert impfen lassen. Landrat Dietmar Seefeldt, Kreis Südliche Weinstrasse, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landkreis Germersheim Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch hatten sich beim Land dafür eingesetzt, dass das Pflegepersonal der ambulanten Pflegedienste unbedingt in die höchste Priorität der zu Impfenden aufgenommen werden müsse. In Kürze soll bei der Online-Terminvergabe ein Formular für die Anmeldung von Gruppen zur Vefügung gestellt werde, mit dem sich mehrere Personen eines ambulanten Pflegedienstes anmelden können, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Bislang war es so, dass sich jede Fachkraft eines mobilen Pflegedienstes selbst bemühen musste, über die Hotline überhaupt einen Termin zu bekommen. Dies sei nicht akzeptabel gewesen, so die Kommunalchefs. Schließlich gehe es hier um den beidseitigen Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste und der hochbetagten Menschen. Wie es heißt, wurde bei der Impfpriorität den ambulanten Pflegediensten die Möglichkeit eingeräumt, sich impfen zu lassen, jedoch nicht im Verbund. Das bedeute für diejenigen, die sich nicht sofort am 4. Januar 2021 anmelden konnten, dass sie keinen Termin bekommen hätten. Die Pflegekräfte mussten sich in Eigenverantwortung um einen Termin kümmern. Alleine in der Sozialstation Landau hätten daher bisher lediglich acht von 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Impftermin erhalten. (mpf)