Landau: Kirchenpräsident macht Mut

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, hat zu Veränderungen ermutigt. Zum Jahreswechsel könnten Menschen die Hoffnung spüren, dass sie zu „aufrechtem Gang, zu freien Geschöpfen unter dem Himmel“ bestimmt seien, sagte Schad nach einer vorab verbreiteten Mitteilung anlässlich des Silvester-Gottesdienstes in der
Protestantischen Stiftskirche Landau.

Eine Hoffnung auf Wandel kenne natürlich auch Zweifel und Angst. Diese Momente dürften ernst genommen werden. Nachgegeben werden dürfe ihnen aber nicht, „denn aus ihnen wächst nichts Gutes“. Die Bibel erinnere auch daran, dass Gott sich in Situationen des Leids nicht abwende, sondern da sei und einen neuen Weg eröffne. Menschenfeindlichkeit bezeichnete der Kirchenpräsident als inakzeptabel „und ganz bestimmt unvereinbar ist mit dem christlichen Glauben“. Gerade, wer vom „Abendland“ spreche, müsse sich seiner jüdisch-christlichen Wurzeln bewusst sein. (dpa/wg)