Landau: Landesgartenschau-Festakt wegen Trauerfeier verschoben

Die feierliche Eröffnung der rheinland-pfälzischen Landesgartenschau in Landau wird wegen des Trauergottesdienstes für die Opfer des Flugzeugabsturzes am 17. April um einen Tag verschoben.
Der Festakt ist nun für den 18. April vorgesehen. „Angesichts dieser unfassbaren Tragödie wäre es unpassend, die Eröffnung unserer Landesgartenschau zu feiern, während zeitgleich an anderer Stelle den Opfern des Absturzes gedacht wird“, sagte der Landauer Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer (SPD) am Montag.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) unterstrich das. „Der Verlust von 150 Menschenleben erfüllt uns alle mit tiefer Trauer“, sagte sie. Sie werde selbst auch zu dem Gottesdienst nach Köln fahren. Vier der
Toten stammen aus Rheinland-Pfalz.
Für die Besucher öffnen die Tore aber unabhängig von der Verschiebung des Festaktes pünktlich am 17. April um 9.00 Uhr. Der Termin sei seit fast zwei Jahren beworben worden, und die Geschäftsleitung wolle keinen Besucher vor verschlossenen Toren stehen lassen, kündigte die Landesgartenschau an. Bei der feierlichen Eröffnung am Tag darauf ist der Eintritt bis 12.00 Uhr kostenlos. Zu dem Blumenfest, das bis zum 18. Oktober auf dem 270 000 Quadratmeter großen Gartenschaugelände läuft, werden mindestens 600 000 Besucher erwartet.(dpa/lrs)