Landau: Luchs soll im Pfälzer Wald heimisch werden

Der Luchs soll wieder im Pfälzer Wald heimisch werden. Bereits im nächsten Winter würden die ersten von 20 Tieren angesiedelt, kündigte das rheinland-pfälzische Umweltministerium heute auf der Landesgartenschau in Landau an. „Mit dem Projekt tragen wir zum Schutz einer gefährdeten Art bei, die in Europa nur noch in wenigen Rückzugsgebieten vorkommt“, sagte Umweltministerien Ulrike Höfken. Sie startete das Aussiedelungsprojekt, über das wir in RNF-Life bereits ausführlich berichtet haben, damit offiziell. Die Rückkehr von Europas größter Katze in den Pfälzer Wald soll wissenschaftlich begleitet werden. Mit Hilfe von Sendern wollen Forscher unter anderem die Wanderungen der Luchse verfolgen. Außerdem soll herausgefunden werden, wie sich die Ansiedlung des Raubtiers auf den Bestand der Rehe auswirkt. Für diese Arbeit gibt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt rund 125 000 Euro, vom Land kommen rund 30 000 Euro. Das Geld wird auf drei Jahre verteilt. Die Luchse sollen aus der Slowakei und der Schweiz in den Pfälzer Wald übersiedeln und nach und nach ausgesetzt werden. (mho)