Leichtathletik-EM: Pech für Mihambo, Aus für Sailer im Halbfinale

Zürich (dpa/wg). Der zweite Tag der Leichtathletik-Europameiterschaften war kein guter für die Teilnehmer aus der Region. Großes Pech im Weitsprung hatte die deutsche Hoffnung Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz, die Vierte wurde. Die 20-Jährige sprang mit 6,65 m genauso weit wie die drittplatzierte Russin Darja Klischina in ihrem letztem Versuch. Klischina sicherte sich aber Bronze, weil ihr zweitbester Sprung zwei Zentimeter weiter als der von Mihambo (6,53 zu 6,51) war.

Dreimal Platz fünf in drei Halbfinals lautete derweil das bittere Ergebnis des deutschen Sprinterinnen-Trios. Verena Sailer von der MTG lief zwar ordentliche 11,24 Sekunden, letztlich fehlten der Mannheimerin aber zwei Hundertstel zum Endlauf. Tatjana Pinto (Münster) und Rebekka Haase (LV Erzgebirge) enttäuschten derweil mit 11,48 bzw. 11,52 Sekunden. Im Finale wurde Dafne Schippers aus den Niederlanden ihrer Rolle als Top-Favoritin gerecht und setzte sich nach 11,12 Sekunden die europäische Sprintkrone auf.