Leipzig: Bundesgericht erlaubt Mannheimer Schmerzpatienten Cannabis-Anbau für

Das Bundesverwaltungsgericht hat erstmalig einem schwerkranken Mann den Cannabis-Anbau zu Hause erlaubt. Wenn keine
andere Therapiemöglichkeit zur Verfügung stünde, müsse einem Patienten so der Zugang zu Cannabis ermöglicht werden, entschieden die Bundesrichter am Mittwoch in Leipzig. (BVerwG 3 C 10.14) Damit hatte die Klage eines an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Mannes aus Mannheim in dritter und letzter Instanz Erfolg. Der 52-Jährige ist seit 1985 an MS erkrankt und lindert die Symptome seiner Krankheit seit vielen Jahren mit Cannabis. Die Pflanzen baut er zu Hause an. Weil das nicht legal ist, kämpfte er für eine Ausnahmegenehmigung. (dpa)