Lindenfels: Kind stirbt an Meningokokken-Infektion

Nach dem Tod eines Kindergartenkindes in Lindenfels sind im Landkreis Bergstraße keine weiteren Meningokokken-Infektion aufgetreten. Das Kind, dessen Alter und Geschlecht nicht bekannt sind, stammt aus dem Ort Lindenfels. Es war am Freitagabend an den Folgen der Infektion gestorben.  Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße hatte daraufhin alle engen Kontaktpersonen des Kindes ermittelt, beraten und vorbeugende Antibiotika empfohlen. Bis zum Montag waren nach Angaben der Kreisverwaltung keine weiteren Verdachtsfälle in der Gemeinde bekannt geworden. Zwischen Infektion und Ausbruch liegen in der Regel drei bis vier Tage.
Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Es gibt drei Untergruppen, die häufigste ist Typ B, sie
führte auch zum Tod des Kindes. Meningokokken können Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen auslösen.(dpa/mf)