Löwen: Kein Wunder von Szeged

Die Rhein-Neckar Löwen sind in der Handball-Champions-League im Achtelfinale ausgeschieden. Der deutsche Vizemeister verlor am Sonntag auch das Rückspiel bei Pick Szeged aus Ungarn mit 29:31 (13:16). Schon das Hinspiel hatte der Bundesliga-Zweite mit 30:34 verloren. In der hektischen Begegnung waren auch die zwölf Treffer von Kapitän Uwe Gensheimer nicht genug fürs Weiterkommen.

Die Löwen hatten im Hexenkessel des ungarischen Vizemeisters gut begonnen. Nach zehn Minuten führten sie bereits mit 7:4. Gestützt auf eine kompakte 6:0-Abwehr, der Rückkehrer Gedeon Guardiola Stabilität verlieh, kamen die Gäste immer wieder zu erfolgreichen Gegenstößen. Doch dann schlichen sich technische Fehler ins Spiel der Deutschen ein. Die Ungarn nutzten diese konsequent. Nach einem 0:4-Lauf lagen die Löwen in der 28. Minute mit 12:16 zurück.

Nach dem Wechsel starteten die Löwen eine Aufholjagd. In der 40. Minute führten sie 20:18. Doch ähnlich wie in der ersten Hälfte verloren sie wieder den Faden, sie leisteten sich Fehlpässe und
schlossen überhastet ab. Spätestens beim Stand von 23:25 nach 51 Minuten war die Frage nach dem Viertelfinalisten beantwortet. (dpa)