Ludwigshafen: Hoher Millionenschaden durch Betrug bei der BASF

Die BASF wurde durch einen Abrechnungsbetrug um einen zweistelligen Millionenbetrag geprellt. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte dies auf Anfrage. Durch „unrechtmäßige Abrechnung“ von Fremdfirmen-Mitarbeitern sei ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden, berichtete die Zeitung „Die Rheinpfalz“. Eine Sprecherin des Unternehmens hat den Betrug am Sonntag bestätigt. Dem Konzern wurde mehrere Jahre von externen Dienstleistern der Einsatz von Arbeitskräften in Rechnung gestellt die gar nicht tätig wurden, heißt es. Die illegalen Abrechnungen seien im vergangenen Jahr entdeckt worden, teilte der Ludwigshafener Chemiekonzern dem Bericht zufolge mit.
Die Staatanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen. In die Machenschaften sollen vier BASF-Mitarbeiter verwickelt sein. 2016 machte der Konzern mit Chemikalien, Kunststoffen und Veredelungsprodukten sowie Pflanzenschutzmitteln, Öl und Gas weltweit einen Umsatz von rund 58 Milliarden Euro (swr/rcs)