Ludwigshafen: Abriss der Hochstraße verzögert sich um drei Monate – Arbeiten im Oktober abgeschlossen

Der Abriss der Hochstraße Süd in Ludwigshafen verzögert sich um drei Monate. Das sagte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck in einer Video-Konferenz mit Journalisten. Sie rechnet damit, dass der Abbruch des kompletten Brückenbauwerks im Oktober beendet werden kann. Der Berliner Platz sei aber bereits Anfang September wieder für Autos und den Öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Den veränderten Zeitplan erklärt die Stadtverwaltung mit der corona-bedingten Umplanung der Baustelle und mit anfänglichen Problemen beim Erstellen der Stützkonstruktion. Inzwischen stehen 23 Stützen unter der Hochstraße. Sie verhindern, dass beim Abriss Betonteile unplanmäßig abstürzen. 52 solcher Stützen werden im 120 Meter langen ersten Bauabschnitt zwischen Adenauer-Brücke und Mundenheimer Straße benötigt. Dessen Abbruch soll Anfang Juli beginnen, er dauert etwa zwei Wochen. Die Verbindung zum Berliner Platz könne dann Mitte August wieder für Fußgänger und Radfahrer passierbar sein. Der zweite Abschnitt bis zur Berliner Straße verschwindet nach der aktualisierten Bauplanung bis Oktober von der Bildfläche. Die Corona-Pandemie und damit verbundene Einschränkungen hätten den Abriss um etwa sechs Wochen verzögert, heisst es. Wegen der Sicherheitsvorkehrungen könnten nicht mehr als 23 Fachkräfte auf der Baustelle arbeiten. Parallel zum Abriss treibt die Stadt die Neuplanung der Hochstraße Süd voran. In einer Sondersitzung des Stadtrates sollen im September die Planungsarbeiten vergeben werden.  (mho)