Ludwigshafen: BASF baut neue Acetylen-Anlage

Der Chemieriese baut am Standort Ludwigshafen eine neue Anlage für das Zwischenprodukt Acetylen. Nach Unternehmensangaben soll sie Ende 2019 den Betrieb aufnehmen und eine Kapazität von 90.000 Tonnen pro Jahr haben. Die Anlage, die mit dem weltweit effizientesten Produktionsverfahren arbeiten soll, ersetzt die bestehende Produktion. Dort arbeiten derzeit 120 Menschen, in der neuen Einrichtung werden es nur noch 80 sein. Wie es heißt, werden den 40 übrigen Angestellten vergleichbare Ersatzarbeitsplätze im Werk angeboten. Acetylen sei ein wichtiger Ausgangsstoff, unter anderem für Arzneimittel, Kunststoffe und Lösemittel sowie für Elektrochemikalien und hochelastische Textilfasern. Die Abnehmer sitzen in der Automobil-, Pharma-, Bau-, Konsumgüter- und Textilindustrie.  Angaben zur Investitionshöhe machte das Unternehmen nicht. Eine weitere Acetylen-Anlage betreibt BASF seit dem Jahr 2000 am Verbundstandort im US-amerikanischen Geismar (Louisiana). (dpa/sab)