Ludwigshafen: BASF-Betriebsrats-Chef Horvat kündigt Widerstand gegen Personalabbau an

Der Vorsitzende des BASF-Betriebsrats Sinischa Horvat nennt den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen im Werk Ludwigshafen als wichtigstes Ziel für eine neue Standortvereinbarung. „Sonst brauchen wir keine Vereinbarung“, sagte Horvat dem „Mannheimer Morgen“. Demnächst beginnen die Verhandlungen, der neue Standortvertrag soll Mitte kommenden Jahres stehen. Die BASF kündigte vergangene Woche an, bis 2021 im Zuge eines Konzernumbaus 6000 Stellen in der Verwaltung zu streichen, die Hälfte davon im Ludwigshafener Stammwerk. Horvat erwartet nun Nachweise, „wo ein Stellenabbau überhaupt möglich ist“. Sollte die Belastung für die verbliebenen Mitarbeiter weiter steigen, sei „mit großem Widerstand aller Beschäftigten zu rechnen“, so Horvat. (mho/mm)