Ludwigshafen: BASF-Explosion: Unglücksstelle wird für Spurensuche vorbereitet

Nach der Explosion bei der BASF in Ludwigshafen wird der Unglücksort für intensive Ermittlungen vorbereitet. Es liefen entsprechende Vorarbeiten, „damit unsere Kollegen gefahrlos mit der Sicherung von Spuren und Asservaten weitermachen können“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Ludwigshafen. Die Arbeiten liefen das ganze Wochenende über. Anfang kommender Woche könne man dann voraussichtlich sagen, wie es weitergehe. Die Ermittler vermuten, dass es zu dem Unglück kam, als ein Mitarbeiter einer Fremdfirma eine falsche Rohrleitung anschnitt. Sie enthielt ein Buten-Gemisch, das vermutlich in Brand geriet. Das könnte die Explosion einer anderen Leitung verursacht haben. Bei dem Unfall wurden drei Menschen getötet und 30 verletzt, viele schwer. BASF-Vorstandschef Kurt Bock hatte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz gesagt, die Leitungen seien während des Unfalles geschlossen worden, es seien aber noch Restmengen verbrannt. „Die Staatsanwaltschaft möchte jetzt, dass wir darüber hinaus auch andere Pipelines, die dort ja liegen, freimachen. Das läuft derzeit. Sie müssen gespült werden.“ Die Staatsanwaltschaft habe erklärt, dass sie nicht auf die Unfallstelle gehen wolle, bevor das nicht passiert sei. „Das passiert jetzt in den nächsten Tagen.“ (dpa)