Ludwigshafen: BASF kaut an mageren Zahlen – Umsatz schrumpft

Nach einer Gewinnwarnung zu Monatsbeginn legt der Chemiekonzern BASF am Donnerstag seine Zahlen für das zweite Quartal vor. Die Autoflaute vor allem in China und der Zollstreit zwischen den USA und China setzen dem Unternehmen unter anderem zu. Deshalb änderte der Dax-Konzern Anfang Juli seinen Ausblick für 2019. So geht BASF für das zweite Quartal nach ersten Berechnungen im Jahresvergleich von einem Umsatzrückgangvon etwa vier Prozent aus. Um das Unternehmen profitabler zu machen, legte das Management bereits ein Sparprogramm auf, das ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum operativen Gewinn beisteuern soll. Kosten einsparen will man etwa in der Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung. Zudem kündigte das Unternehmen Ende Juni an, bis Ende 2021 weltweit 6000 Stellen zu streichen. Das sind knapp fünf Prozent der 122 000 Arbeitsplätze, die BASF Ende 2018 ausgewiesen hatte. (dpa)