Ludwigshafen: BASF kennt Höhe des Schadens noch nicht

Die wirtschaftlichen Folgen der schweren Explosion mit mindestens zwei Toten beim Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen sind bislang unklar. Eine Sprecherin erklärte am Dienstag, für eine Abschätzung des Schadens sei es noch zu früh. Bei
der Produktion gibt es infolge der Explosion vom Montag Einschnitte. Da die Rohstoffversorgung noch unterbrochen sei, blieben die sogenannten Steamcracker heruntergefahren, teilte das Unternehmen mit. Rund 20 weitere Anlagen seien in der Folge ebenfalls heruntergefahren worden oder liefen im Teillastbetrieb. Analyst Thorsten Strauß von der Landesbank NordLB geht davon aus, dass die finanziellen Belastungen sich in Grenzen halten dürften. Die Schäden sollten größtenteils versichert sein, erklärte er. Die Anleger am Aktienmarkt blieben denn auch gelassen: Der Aktienkurs von BASF machte am Dienstagvormittag sein Vortagesminus weitgehend wett. Zuletzt stieg der Kurs um mehr als 1 Prozent. (dpa)