Ludwigshafen: BASF nimmt Vertrieb von Vitamin-Produkten teilweise wieder auf

Acht Monate nach dem Brand in einem Werksteil in Ludwigshafen nimmt der Chemiekonzern BASF den Vertrieb von Vitamin-A- und E-Produkten zumindest teilweise wieder auf. Das Unternehmen hatte sich nach dem Feuer und wegen der damit verbundenen
Lieferengpässen bei diesen Produkten auf höhere Gewalt berufen. Diese sogenannte Force Majeure sei nun für Tierernährungsprodukte wieder aufgehoben worden, teilte die BASF mit. Bei anderen betroffenen Produkte in der Humanernährung soll dies nach Angaben einer
Sprecherin erst ab Mitte August schrittweise erfolgen.  Am 31. Oktober 2017 hatte sich im Werksteil Nord in Ludwigshafen ein
organisches Material beim Anfahren der sogenannten Citral-Anlage entzündet. Verletzt wurde niemand, es wurden allerdings aufwendige
Aufräumarbeiten, Inspektionen, Reparaturen und die Wiederinbetriebnahme der Anlage nötig. Durch die Berufung auf „Force Majeure“ wurde der Konzern ohne Haftung von seinen vertraglichen Pflichten vorübergehend befreit. dpa/feh