Ludwigshafen: BASF plant Impfzentrum für Aniliner

Der BASF-Konzern plant am Standort in Ludwigshafen ein eigenes Impfzentrum für seine Beschäftigten. „Sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht und die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen geimpft sind, wird BASF in der Lage sein, vorrangig die eigene Belegschaft zu impfen“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Freitag. „Im weiteren Verlauf prüfen wir ebenso ein Impfangebot für die Angehörigen der Belegschaft.“ Der Konzern sei aktuell im Gespräch mit den Behörden in Rheinland-Pfalz. Mit Impfungen habe das Unternehmen schon Erfahrung. „Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bietet BASF schon seit 1990 jährliche Grippeschutz-Impfungen an“, betonte die Sprecherin. Dazu kämen jährlich etwa 10 000 andere Impfungen, etwa vor Reisen. „In den
vergangenen Jahren wurden am Standort Ludwigshafen durchschnittlich rund 3000 Mitarbeiter pro Jahr gegen Grippe geimpft. 2020 waren es aufgrund von Corona sogar 10 000 Mitarbeiter“, sagte die Sprecherin. BASF-Chef Martin Brudermüller betonte, zunächst brauche das Unternehmen die Genehmigung. „Wir sind das am Abklären, das ist aber nicht so einfach.“ Mit dem Vorhaben seien viele Regelungen verbunden. (mho/dpa)