Ludwigshafen: Bei BASF-Panne Ammoniak freigesetzt

Bei einer Panne im BASF-Werk Ludwigshafen trat gestern abend eine größere Menge Ammoniak aus. Nach Angaben des Unternehmens klagten vier Mitarbeiter über Reizungen der Augen und des Rachens. Sie wurden vorsorglich in der BASF-Ambulanz begutachtet. Wie es heisst, war es in einem Betrieb im Werksteil Süd aus ungeklärter Ursache zu einem Überdruck gekommen, so dass der Stoff an einem Sicherheitsventil austrat. Die Feuerwehr schlug das Ammoniak mit dem Turbolöscher nieder. In der Umgebung des Betriebs sei der typische Ammoniakgeruch wahrnehmbar gewesen. Außerhalb des Werks wurden laut BASF keine erhöhten Werte gemessen. (dpa)