Ludwigshafen: Beispiel Hochstraße: Landesregierung und BASF sprechen über Mobilität

Zur Lösung der massiven Verkehrsprobleme durch die gesperrte Hochstraße Süd in Ludwigshafen hat der Chemiekonzern BASF eine enge Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft angemahnt. „Eine leistungsfähige Logistik ist entscheidend für Ludwigshafen und den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz. BASF investiert massiv in neue zukunftsfähige Strukturen“, sagte BASF-Vorstandsmitglied Michael Heinz am Dienstag in Ludwigshafen bei einem Treffen mit der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Es sei wichtig, dass die Politik die angestoßenen Initiativen konsequent vorantreibe, sagte Heinz. Als Beispiel nannte er auch die mögliche stellenweise Vertiefung des Rheins zur besseren Nutzung für den Güterverkehr bei Niedrigwasser. „Moderne Infrastruktur ist kein Luxus, sie ist eine Notwendigkeit“, sagte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) bei dem Treffen in Ludwigshafen. Die Landesregierung stehe in engem Austausch mit Bund und Kommunen, um die wichtigen und notwendigen Verkehrsprojekte in der Region voranzubringen. Die unlängst beschlossenen Gesetze zur Planungsbeschleunigung seien wichtige Bausteine, damit der Ersatzneubau der Hochstraße Süd zügiger umgesetzt werden könne. „Dies ist ein wichtiger und pragmatischer Schritt, um die Mobilität von Bürgern, die Logistik der Unternehmen und das Funktionieren städtischen Lebens zu erhalten. Wir müssen als Staat handlungsfähig sein“, sagte Wissing einer Mitteilung zufolge. (dpa/cag)