Ludwigshafen: Bewohner legte vermutlich Brand in Mehrfamilienhaus

Der Brand in einem Mehrfamilienhaus im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim vor wenigen Tagen ist nach
Ansicht der Ermittler von einem Bewohner vorsätzlich gelegt worden. Einiges spreche dafür, dass der 61-Jährige das Feuer mit Benzin oder Ähnlichem verursacht und dann Selbstmord begangen habe, berichteten
die Polizei in Ludwigshafen und die Staatsanwaltschaft Frankenthal am Montag. Die Wohnung des Mannes hätte einen Tag später zwangsweise geräumt werden sollen. Anwohner hätten ihn nach dem Brand leblos in
seinem Auto in Oggersheim gefunden. Die Obduktion habe eine Tablettenvergiftung ergeben.
Der Mann habe sich im Netzwerk Facebook mit einer Mail von einem begrenzten Kreis verabschiedet, die nicht auf den Brand hingedeutet habe, berichteten die Ermittler. Bei dem Feuer am vergangenen
Donnerstag hatten 16 Bewohner das Haus kurzzeitig verlassen müssen, sie wurden nicht verletzt. Der Sachschaden lag bei rund 30 000 Euro.(dpa/lrs)