Ludwigshafen: Bombe auf BASF-Werksgelände soll entschärft werden

Auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen beginnen am Samstagnachmittag die Vorbereitungen zur Entschärfung einer 500 Kilogramm schweren US-Fliegerbombe. Der Sprengkörper soll mit einer Art Schlitten in die Nähe des Rheinufers verfrachtet werden. Sicherheitshalber werden mehrere Straßen und Wege im Umkreis von 300 Metern auf dem Areal gesperrt. Auch die Schifffahrt auf dem Rhein ruht laut BASF während der Aktion. Die im Zweiten Weltkrieg abgeworfene Bombe war vergangene Woche im Süden des Areals des Chemie-Riesen entdeckt worden. Nach Angaben des Kampfmittelräumdienstes sind von der Bombe noch etwa 60 Prozent erhalten. Das ist immer noch eine gefährliche Menge, zumal das BASF-Werksgelände aufgrund zahlreicher Anlagen als besonders sensibel gilt. Geht alles gut über die Bühne, beginnt am Montag der Hauptteil der Vorbereitungen. Vor der eigentlichen Entschärfung Ende Juli wird eine Sicherheitspyramide über der Bombe errichtet. Die schützende Konstruktion hat eine Kantenlänge von 25 Metern, dafür werden nach BASF-Angaben 2500 Tonnen Sand aus der Region gebraucht. Da der Pyramidenbau einige Zeit dauern wird, steht der Tag der Entschärfung noch nicht genau fest. dpa/feh