Ludwigshafen: Bombenbauer nicht mehr in geschlossener Einrichtung

Drei Monate nach Hinweisen auf einen geplanten Anschlag in Ludwigshafen ist der 13-jährige Verdächtige nicht mehr in einer geschlossenen Einrichtung. Das rheinland-pfälzische Familienministerium bestätigt, dass der Junge aufgrund eines richterlichen Beschlusses den Ort verlassen habe, an dem er seit Dezember untergebracht gewesen sei. Gegen diesen Beschluss des Familiengerichts habe die Stadt Ludwigshafen allerdings Beschwerde eingelegt. Nun suchen die Behörden in Rheinland-Pfalz nach einer langfristigen Lösung für die Unterbringung des 13-Jährigen, der einen Bombenanschlag auf den Ludwigshafener Weihnachtsmarkt geplant haben soll. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) teilte in Mainz mit, das  Familien-, Justiz- und Bildungsministerium stünden dazu mit dem Landesjugendamt und dem Landeskriminalamt im Gespräch.  Zuständig für die Betreuung des Jugendlichen ist das Jugendamt von Ludwigshafen. Im LKA hieß es: „Wir treffen die in solchen Fällen erforderlichen polizeilichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.“ (dpa/lrs)