Ludwigshafen: Chemiekonzern BASF legt Geschäftszahlen für 2018 vor

Der Chemiekonzern BASF legt an diesem Dienstag (10.30 Uhr) in Ludwigshafen seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2018 vor. Das Unternehmen bekommt seit einigen Monaten Gegenwind. Nach Niedrigwasser im Rhein spürt der Dax-Konzern zunehmend die Autoflaute sowie den Zollstreit zwischen den USA und China. Im Dezember kappte BASF deshalb die Jahresprognose und erwartet für 2018 einen stärkeren Ergebnisrückgang. Um das Unternehmen profitabler zu machen, setzten die Ludwigshafener ein neues Sparprogramm auf. Es soll ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum operativen Gewinn (Ebitda) beisteuern. Kosten einsparen will Unternehmenschef Martin Brudermüller etwa in der Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung. Der seit Mai amtierende BASF-Chef krempelt derzeit das Unternehmen um. So stärkte er im vergangenen Jahr das Agrarchemiegeschäft, indem er für mehrere Milliarden Euro vom Rivalen Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten erwarb. (dpa/mj)